Einsatzgebiet · Bezirk Kitzbühel
Häuser, in denenoft niemand zu Hause ist.
Im Bezirk Kitzbühel stellen sich andere Fragen als im eigenen Wohnhaus: Was passiert im leeren Haus, wenn der Strom ausfällt? Wer sieht die Meldung? Und wie kommt das Haus warm, bevor jemand ankommt?
Ein Bezirk, viele Nutzungen
Vom Wilden Kaiserbis ins Pillerseetal.
Unser Betrieb sitzt in Brixen im Thale und damit selbst im Bezirk Kitzbühel. Das Brixental ist unser tägliches Gebiet; darüber hinaus arbeiten wir im übrigen Bezirk — in Kitzbühel und Reith, in Aurach und Jochberg, in St. Johann in Tirol und Oberndorf, in Going, Ellmau, Scheffau und Söll, in Kirchdorf und Fieberbrunn.
Der Bezirk ist kein einheitliches Gebiet, jedenfalls nicht aus der Sicht eines Elektrikers. Es gibt Orte, in denen fast jedes Haus ganzjährig bewohnt ist, und es gibt Lagen, in denen die Hälfte der Objekte einen Großteil des Jahres leer steht. Es gibt Einfamilienhäuser mit vier Stromkreisen und Objekte, in denen die Steuerung mehr Positionen umfasst als der gesamte Rest der Installation. Und es gibt eine Dichte an Beherbergungs- und Gewerbebetrieben, die man in dieser Form nicht überall findet.
Diese Seite beschreibt die drei Themen, die sich daraus für uns ergeben und die im reinen Wohnbau seltener vorkommen: der gehobene Ausbau, das Objekt ohne ständige Anwesenheit und der Betrieb, der eine Anlage nicht nur besitzt, sondern verantwortet.
Wie das Ganze im Brixental selbst aussieht, wo wir zu Hause sind, steht auf der Seite Elektriker im Brixental.

Gehobener Wohnbau
Je aufwendiger das Haus,desto früher muss man reden.
In einem hochwertig ausgebauten Haus ist die Elektroinstallation selten das teuerste Gewerk, aber fast immer das, an dem die anderen hängen. Eine abgehängte Decke mit umlaufender Lichtvoute muss geplant sein, bevor der Trockenbauer anfängt. Eine fugenlose Wand verträgt keine nachträgliche Dose. Sichtbeton verzeiht gar nichts — was dort nicht vor dem Betonieren eingelegt wurde, ist nicht mehr einzulegen. Und eine raumhohe Verglasung braucht ihre Beschattungssteuerung schon zu dem Zeitpunkt, an dem die Leitung in den Sturz kommt, nicht erst dann, wenn die Raffstores geliefert werden.
Deshalb sitzen wir bei solchen Projekten früh mit am Tisch, oft gemeinsam mit Architektin oder Planer. Es geht dabei weniger um Produkte als um Reihenfolgen: Wer entscheidet was, und bis wann muss es entschieden sein, damit es niemanden aufhält. Ein Lichtkonzept, das erst nach dem Verputzen kommt, ist kein Lichtkonzept mehr, sondern eine Liste von Kompromissen.
Inhaltlich sind es meist dieselben Themen: Licht in mehreren Ebenen statt einer Deckenleuchte pro Raum, Beschattung, die dem Sonnenstand folgt, Einzelraumregelung für die Heizung, Musik in den Räumen, in denen sie tatsächlich gehört wird, dazu Netzwerk, das im ganzen Haus trägt. Zusammengehalten wird das über KNX — einen herstellerunabhängigen Standard, dessen Busleitung im Rohbau liegen muss und dessen Programmierung anschließend beim Betrieb liegt, der die Anlage gebaut hat. Wir sind KNX-Partner und übernehmen Beratung, Planung, Ausführung, Installation und Einrichtung.
Was dabei am meisten unterschätzt wird, ist die Bedienung. Eine Anlage, die nur der Programmierer versteht, ist keine gute Anlage. Am Ende zählt, ob jemand, der zum ersten Mal in diesem Haus steht, das Licht findet — und ob man eine Szene ändern kann, ohne dass jemand mit einem Laptop anreisen muss.
Objekte ohne ständige Anwesenheit
Ein leeres Hausmeldet sich nicht von selbst.
Ein Objekt, das monatelang nicht benutzt wird, hat ein Grundproblem: Niemand bemerkt, wenn etwas passiert. Ein Fehlerstrom-Schutzschalter, der im Februar auslöst, bleibt bis Ostern ausgelöst. Die Heizung, die daran hängt, bleibt bis Ostern aus. Was daraus wird, hängt vom Wetter ab — und nicht von der Qualität der Installation.
Technisch ist das lösbar, und zwar unabhängig davon, ob man das Haus vom Handy aus steuern will oder nicht. Der erste Schritt ist die Meldung: eine Anlage, die eine Störung, einen Stromausfall oder eine Temperatur unter einem Grenzwert nach außen weitergibt, an das Telefon der Eigentümer oder an die Person vor Ort, die nach dem Rechten sieht. Der zweite Schritt ist die Reaktion: eine Heizungssteuerung mit Frostschutzbetrieb, die im leeren Haus eine Grundtemperatur hält und sich rechtzeitig vor der Ankunft auf Wohntemperatur bringen lässt. Der dritte Schritt ist die Absicherung dessen, was besonders empfindlich ist — Kühlgeräte, Technikraum, Wasserzuleitung.
Dazu kommt der Einbruchschutz. Ein Haus, dessen Rollläden ein halbes Jahr in derselben Stellung stehen, sagt jedem, der vorbeigeht, wie die Lage ist. Eine Zeitsteuerung für Beschattung und Beleuchtung ändert das mit Mitteln, die ohnehin verbaut sind. Wo mehr nötig ist, kommen Alarmanlage und Videoüberwachung dazu — mit der Frage, was im Alarmfall tatsächlich passieren soll, denn ein Signal, das niemanden erreicht, hilft niemandem.
Und schließlich die Übergabe an Dritte. Viele dieser Objekte werden zeitweise vermietet oder von einer Hausbetreuung versorgt. Dann braucht es Zutritt und Türkommunikation, die auch ohne Anwesenheit der Eigentümer funktionieren, und eine Bedienung, die man erklären kann, ohne dabeizustehen.
Worüber wir bei leerstehenden Objekten sprechen
- Störungs- und Ausfallmeldung nach außen
- Frostschutz und Grundtemperatur über die Heizungssteuerung
- Vorheizen vor der Ankunft, ohne durchgehend zu heizen
- Zeitsteuerung für Beschattung und Beleuchtung
- Alarmanlage und Videoüberwachung mit klarer Alarmkette
- Türkommunikation und Zutritt für Betreuung und Gäste
- Absicherung von Kühlgeräten und Technikraum im Verteiler
Gewerbe und Beherbergung

Wenn eine Anlagenicht stillstehen darf.
Für Geschäfte, Gastronomie und Beherbergungsbetriebe gilt eine andere Rechnung als für ein Wohnhaus. Ein Ausfall kostet dort nicht Bequemlichkeit, sondern Umsatz — und zwar meist genau dann, wenn am meisten los ist. Deshalb geht es bei Gewerbeobjekten früh um Fragen, die im Wohnbau selten gestellt werden: Welche Bereiche müssen weiterlaufen, wenn das Netz ausfällt? Was hängt an einem Kreis, der nicht mitfallen darf? Und wie kommt man an die Verteilung, ohne den Betrieb zu unterbrechen?
Der zweite Punkt ist die Verantwortung für die Anlage. Wer einen Betrieb führt, verantwortet auch dessen Elektroanlage, den Blitzschutz, die Brandmeldeanlage und die ortsveränderlichen Geräte in Küche, Waschraum und Werkstatt. Diese Anlagen müssen wiederkehrend überprüft werden, und im Ernstfall zählt nicht, dass alles in Ordnung war, sondern dass es nachweisbar in Ordnung war. Wir prüfen, dokumentieren und beheben festgestellte Mängel — und melden uns rechtzeitig zum nächsten Termin, statt zu warten, bis jemand danach fragt.
Dazu kommen die Bereiche, die in einem Betrieb sichtbar sind: Beleuchtung im Verkaufsraum oder im Gastbereich, Türkommunikation und Zutritt, Videoüberwachung, Netzwerk und Telefonanlage. Telefonanlagen realisieren wir mit Geräten von AGFEO, wahlweise am ISDN- oder am IP-Anschluss, auch bereichsübergreifend und passend zur bestehenden Netzwerkumgebung.
Der nächste Schritt
Sagen Sie uns,worum es geht.
Ob Neubau, Umbau, ein Objekt, das versorgt werden soll, oder eine Anlage, die überprüft gehört — ein Anruf klärt in fünf Minuten, ob wir die Richtigen sind.
Elektro Strobl Ges.m.b.H, Dorfstraße 41, A-6364 Brixen im Thale — mitten im Bezirk. Mehr über den Betrieb steht auf der Seite Der Betrieb, alle Bereiche im Leistungsüberblick.
Kontakt und Anfahrt
Reden wir darüber!Es kommt einzig und allein darauf an, was SIE wollen.
Adresse
Elektro Strobl Ges.m.b.HDorfstraße 41
A-6364 Brixen im Thale
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