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Elektro Strobl Ges.m.b.H

Elektroinstallation · Neubau, Umbau, Sanierung

Elektroinstallationen —zukunftsorientiert, genau, fachgerecht.

Sämtliche Elektro-Installationsarbeiten für Neubau oder Umbauarbeiten im Privat- und Gewerbebereich.

Wohnhaus mit großflächiger Verglasung in der Abenddämmerung, Terrasse und Innenräume beleuchtet

Neubau

Vom leeren Rohbaubis zum Schlüssel in der Hand.

Die Elektroinstallation im Neubau beginnt lange bevor eine Leitung sichtbar wird. Im Rohbau werden die Dosen gesetzt, die Leitungswege in Wand und Decke festgelegt und die Leerrohre eingezogen. Was hier liegt, bleibt vierzig Jahre liegen — deshalb ist dieser Abschnitt der wichtigste der ganzen Baustelle, auch wenn man davon am Ende nichts mehr sieht.

Danach übernehmen andere Gewerke: Estrich, Putz, Fliesen, Böden, Küche. Wir kommen zur Fertigmontage zurück, setzen Schalter, Steckdosen, Leuchten und Bedienstellen, bauen den Verteiler auf und nehmen die Anlage in Betrieb. Zwischen beiden Terminen liegen oft Monate, in denen sich am Bau vieles ändert. Genau dafür halten wir die Installation von Anfang an offen: ein Leerrohr mehr, ein Kabelweg mehr, ein paar freie Plätze im Verteiler.

Wer früh mit uns spricht, spart sich an dieser Stelle die unangenehmen Momente. Eine vergessene Steckdose ist im Rohbau eine Frage von Minuten. Nach dem Verputzen ist sie eine Frage von Stemmarbeit, Staub und einem neuen Anstrich.

  • Rohinstallation: Dosen, Leitungswege, Leerrohre
  • Abstimmung mit Baumeister, Installateur und Küche
  • Fertigmontage nach Putz, Estrich und Fliesen
  • Verteiler aufbauen, beschriften, in Betrieb nehmen
Unterputz-Radio mit Lautsprecher in einer Betonwand, daneben der zugehörige Wohnraum mit Sofa und Couchtisch

Sanierung und Nachrüstung

Der Strom ist weg,aber nicht den ganzen Tag.

Die häufigste Frage vor einer Sanierung ist nicht die nach dem Preis, sondern die danach, wie das Wohnen währenddessen weitergeht.

Eine Elektrosanierung im bewohnten Haus wird abschnittsweise gearbeitet, nicht in einem Zug. Wir nehmen uns einen Bereich vor — ein Geschoss, eine Wohnung, manchmal nur zwei Räume — und lassen den Rest der Anlage in Betrieb. Abgeschaltet wird nur der Kreis, an dem gerade gearbeitet wird, und das meist für einige Stunden am Vormittag, nicht für einen ganzen Tag. Kühlschrank, Gefriertruhe, Router und Heizung hängen in dieser Zeit an Kreisen, die weiterlaufen; wo das nicht möglich ist, legen wir vorher eine provisorische Versorgung dorthin.

Der zweite Punkt ist der Staub. Schlitze in Ziegel und Beton lassen sich nicht staubfrei fräsen, aber sie lassen sich einhausen. Üblich sind Staubschutzwände oder Folien an den Türen des Arbeitsbereichs, abgedeckte Möbel und ein Absauggerät direkt am Werkzeug. Der Unterschied ist erheblich: Staub, der abgesaugt wird, liegt nicht drei Wochen später noch auf den Bücherregalen im Nachbarzimmer.

Und der dritte Punkt ist der Abend. Wir planen die Arbeiten so, dass der bewohnte Bereich am Ende jedes Arbeitstages wieder benutzbar ist: Licht brennt, Steckdosen funktionieren, offene Dosen sind abgedeckt und gesichert, die Wege sind freigeräumt. Eine Baustelle bleibt eine Baustelle — aber niemand soll abends im Dunkeln über Kabeltrommeln steigen.

Nicht jede Nachrüstung braucht übrigens Schlitze. Wo sich Stemmen nicht lohnt, führen wir Leitungen in flachen Kanälen, hinter Sockelleisten, über abgehängte Decken oder im Zuge ohnehin geplanter Arbeiten — wenn der Boden erneuert wird, ist der Weg unter dem Boden ohnehin offen. Solche Gelegenheiten zu nutzen, ist der günstigste Teil jeder Sanierung.

Abschnittsweise

Ein Bereich nach dem anderen. Der Rest des Hauses bleibt in Betrieb, damit der Alltag nicht stillsteht.

Angekündigt

Wann welcher Kreis abgeschaltet wird, besprechen wir vorher. So kann man Waschmaschine und Homeoffice danach planen.

Aufgeräumt

Abgedeckte Möbel, Absaugung am Werkzeug, freie Wege am Abend. Der Staub gehört zur Arbeit, nicht in die anderen Räume.

Bad und Küche

Bad und Küche entscheiden sichvor dem Fliesenleger.

In allen anderen Räumen lässt sich eine Position notfalls noch verschieben. In Bad und Küche nicht: Sobald die Fliesen liegen und die Küche montiert ist, sitzt jede Dose dort, wo sie sitzt. Deshalb behandeln wir diese beiden Räume als eigene Themen und gehen sie mit Ihnen einzeln durch, bevor der Fliesenleger anrückt.

Im Bad denkt man in Zonen

Rund um Badewanne und Dusche gelten abgestufte Bereiche: je näher am Wasser, desto strenger die Anforderungen an das, was dort überhaupt montiert werden darf. Das ist kein Detail für die Fachplanung allein — es entscheidet mit, wo der Spiegelschrank hängen kann, wo eine Steckdose zulässig ist und wo eben nicht.

Die praktischen Fragen kommen dazu: Steckdose neben dem Waschtisch in bequemer Höhe statt hinter dem Wäschekorb. Licht am Spiegel, das das Gesicht beleuchtet und nicht den Hinterkopf. Ein Anschluss für den Handtuchheizkörper. Ein Lüfter mit Nachlauf, wenn das Bad kein Fenster hat. Und die Unterputzdose für den Spiegelschrank, die man genau dann braucht, wenn der Schrank schon geliefert ist.

In der Küche zählt der Küchenplan

Eine Küche ist der Raum mit den meisten Anschlusspunkten auf der kleinsten Fläche. Backofen, Kochfeld, Geschirrspüler, Kühl- und Gefrierkombination, Dunstabzug, Kaffeemaschine, Wasserkocher, Mixer, Ladeschale — dazu Licht über der Arbeitsplatte und in der Nische, oft auch ein Bedienpunkt für die Beschattung.

Was wir dafür brauchen, ist der endgültige Küchenplan mit Gerätepositionen und Möbelmaßen. Erst daraus ergibt sich, welche Steckdose auf welcher Höhe sitzt, welche hinter einem Möbelkorpus verschwinden würde und welche Geräte einen eigenen Kreis bekommen. Kommt der Plan erst nach dem Verputzen, bleibt nur noch die Wahl zwischen Kompromiss und Stemmarbeit.

  • Gerätepositionen und Möbelmaße vor der Rohinstallation
  • Höhen der Steckdosen auf den Fliesenspiegel abgestimmt
  • Licht über Arbeitsplatte, in Nische und am Spiegel
  • Anschlüsse für Lüfter, Handtuchheizkörper, Spiegelschrank

Verteiler und Absicherung

Der Verteiler ist die Stelle,an der man später dankbar ist.

Im Verteiler läuft alles zusammen, was im Haus verlegt wurde. Wie viele Stromkreise es gibt und wie sie aufgeteilt sind, merkt man im Alltag nur an einer einzigen Stelle — nämlich dann, wenn eine Sicherung fällt. Sind Licht und Steckdosen eines Geschosses auf demselben Kreis, steht man im Dunkeln, sobald ein Gerät einen Fehler hat. Sind sie getrennt, brennt das Licht weiter, und man sieht, was man tut.

Deshalb teilen wir großzügiger auf, als es das Minimum verlangt: Licht und Steckdosen getrennt, Küche und Arbeitsgeräte auf eigenen Kreisen, Kühlgeräte so abgesichert, dass sie nicht mitfallen, wenn im Hobbyraum ein Verlängerungskabel Ärger macht. Fehlerstrom-Schutzschalter werden so gesetzt, dass sie im Fehlerfall nicht das halbe Haus abwerfen.

Ebenso wichtig sind die Reserveplätze. Ein Verteiler, der zum Übergabetag exakt voll ist, macht jede spätere Erweiterung teuer — dann steht vor der neuen Leitung erst einmal ein neuer Verteiler. Freie Plätze und ein Leerrohr von der Verteilung in Richtung Keller, Garage und Dachboden kosten beim Bau fast nichts und ersparen später einen halben Umbau.

Und zuletzt die Beschriftung. Jeder Kreis wird sauber bezeichnet, der Verteilerplan bleibt im Verteiler. Das klingt banal, ist aber der Unterschied zwischen „zweite Reihe, dritter von links“ und einer Viertelstunde Probieren mit der Taschenlampe.

Reihe von Leitungsschutzschaltern und Fehlerstrom-Schutzschaltern auf der Hutschiene eines Verteilers
Nummerierte Reihenklemmen im Schaltschrank mit sortiert aufgelegten blauen, braunen und grün-gelben Adern

Übergabe und Dokumentation

Weißer Wippschalter an einer Wand, dahinter der Blick in einen Wohnraum mit Sofa

Übergabe heißt:Sie wissen, was wo liegt.

Am Ende steht nicht nur eine Anlage, die funktioniert, sondern eine, die man versteht. Zur Übergabe gehören die Funktionsprüfung und die Messungen, der fertig beschriftete Verteiler samt Verteilerplan und die Unterlagen zu den verbauten Komponenten. Wo eine Steuerung im Spiel ist, zeigen wir die Bedienung an Ort und Stelle — einmal in Ruhe durchgegangen, mit allen, die das Haus später bewohnen.

Ein Tipp, der nichts kostet und sich immer auszahlt: Fotografieren Sie die Wände, bevor verputzt wird. Jede Wand einmal, mit Zollstock im Bild. Wenn später jemand eine Küchenzeile anschraubt oder einen Fernseher montiert, weiß man auf den Zentimeter, wo die Leitung liegt. Wir machen diese Aufnahmen im Zuge der Rohinstallation ohnehin — fragen Sie einfach danach.

Für Gewerbeobjekte, Vermietungen und Hausverwaltungen geht die Dokumentation darüber hinaus, weil dort regelmäßig überprüft und nachgewiesen werden muss. Wie das abläuft und was wir übernehmen, steht auf der Seite zu den Prüfbefunden.

Was davor passiert

Die beste Installationbeginnt am Küchentisch.

Eine Elektroinstallation ist so gut, wie sie geplant ist. Bevor gearbeitet wird, wird entschieden — und dafür gibt es zwei Seiten, die weiterhelfen.

Kontakt und Anfahrt

Reden wir darüber!Es kommt einzig und allein darauf an, was SIE wollen.

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A-6364 Brixen im Thale

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