Smart Home mit KNX · Elektro Strobl ist KNX-Partner
Ihr Smart Home mit KNXflexible, intelligente Gebäudetechnik.
Damit wird jede Steuerungs- und Regelungsaufgabe in der flexiblen Gebäudetechnik lösbar — von der einzelnen Jalousie bis zum Gesamtkonzept über alle Geschosse.

Was KNX von anderen Systemen unterscheidet
Ein Standard,kein Produkt einer Marke.
Der Unterschied klingt akademisch. Er entscheidet aber darüber, ob Ihre Steuerung in zehn Jahren noch erweiterbar ist.
KNX ist ein herstellerunabhängiger Standard. Die Geräte im Haus hängen an einer eigenen Busleitung und tauschen darüber Befehle aus — ein Taster sendet, ein Dimmer, ein Jalousieantrieb oder ein Heizungsstellantrieb empfängt. Welche Taste welches Gerät anspricht, steht nicht in der Verdrahtung, sondern in der Programmierung.
Die Systeme, die man im Handel als Smart-Home-Set kauft, funktionieren anders. Sie gehören einem Anbieter, funken auf dessen Protokoll und laufen häufig über dessen Dienst im Internet. Das ist bequem und günstig im Einstieg. Es bedeutet aber auch: Sie sind darauf angewiesen, dass der Anbieter das System weiter unterstützt, dass die Batterien in den Tastern getauscht werden und dass die Funkstrecke durch die Wände trägt.
Bei KNX liegt die Intelligenz im Haus, nicht in einem Rechenzentrum. Die Anlage läuft auch dann, wenn das Internet ausfällt. Und weil der Standard offen ist, können Geräte verschiedener Hersteller nebeneinander arbeiten: Der Taster kann von der einen Marke sein, der Aktor im Verteiler von der anderen, das Bedienpanel von einer dritten. Was heute installiert wird, muss nicht komplett getauscht werden, nur weil ein Hersteller eine Baureihe einstellt.
Der Preis dafür ist die Leitung. KNX will im Rohbau verlegt sein, oder wenigstens dort, wo Leitungswege ohnehin offen sind. Das ist der entscheidende Punkt bei der Frage, ob KNX für Ihr Projekt das Richtige ist — und der Grund, warum diese Entscheidung in die Planung gehört und nicht in die Fertigmontage.
Was sich damit lösen lässt
Nicht Spielerei,sondern weniger Handgriffe.
Beleuchtung. Schalten, dimmen, Gruppen bilden. Ein Taster am Ausgang schaltet das ganze Erdgeschoss aus, statt dass man abends durch fünf Räume geht. Szenen fassen mehrere Kreise zusammen: eine Taste für den Esstisch, eine für den Fernsehabend.
Beschattung. Raffstores und Markisen fahren zeit-, sonnenstands- oder temperaturabhängig. Im Sommer bleibt die Hitze draußen, bevor sie im Raum ist. Eine Sperre verhindert, dass die Beschattung über eine geöffnete Terrassentür fährt.
Heizung und Einzelraumregelung. Jeder Raum bekommt seine eigene Temperatur und seine eigenen Zeiten. Das Schlafzimmer muss nicht so warm sein wie das Bad, und das Bad nicht rund um die Uhr. Wir realisieren Heizungssteuerungen über dieselbe Gebäudetechnik, von der Einzelraumregelung bis zur gesamten Anlage.
Sicherheit und Anwesenheit. Eine zentrale Abschaltung beim Verlassen des Hauses, eine Anwesenheitssimulation im Urlaub, eine Rückmeldung, ob alle Fenster geschlossen sind — und im Ernstfall die Verbindung zu Melde- und Alarmtechnik.
Szenen. Der eigentliche Gewinn liegt selten in der einzelnen Funktion, sondern in der Kombination. „Kommen“, „Gehen“, „Essen“, „Gute Nacht“ — vier Tasten, hinter denen jeweils ein Dutzend Handgriffe steckt, die man sonst einzeln macht.

- Beleuchtung und Szenen
- Beschattung und Raffstores
- Heizung, Einzelraumregelung
- Sicherheitsfunktionen
- Zentral aus, Anwesenheit
- Später erweiterbar
Beratung, Planung, Ausführung, Einrichtung
Alles aus einer Hand— von der Busleitung bis zur ersten Szene.
Wir beraten Sie in der Planung, übernehmen die Ausführung, Installation, Einrichtung. Alles aus einer Hand. Das ist bei einer Bustechnik kein Werbesatz, sondern der praktische Kern der Sache: Planung, Verdrahtung und Programmierung hängen so eng zusammen, dass eine Trennung fast immer beim Bauherrn landet.
In der Planung entsteht die Liste der Funktionen und daraus die Zahl der Kanäle im Verteiler. Bei der Installation werden Busleitung und Lastleitungen verlegt und die Aktoren gesetzt. Bei der Inbetriebnahme bekommt jedes Gerät seine Adresse, jede Taste ihre Funktion und jede Szene ihre Werte. Und dann kommt der Teil, den viele unterschätzen: das Nachjustieren im bewohnten Haus, wenn sich zeigt, dass der Dimmwert im Wohnzimmer eine Spur zu dunkel und die Nachlaufzeit im Flur eine Spur zu kurz ist.
Deshalb übergeben wir eine Anlage erst dann, wenn sie im Alltag verstanden wird. Die Bedienung wird an Ort und Stelle gezeigt, die Programmierung dokumentiert und die Beschriftung so gemacht, dass auch jemand anderer sich zurechtfindet.

Zertifizierter Partner
Elektro Strobl ist KNX-Partner.
Wir beraten Sie in der Planung, übernehmen die Ausführung, Installation, Einrichtung. Alles aus einer Hand — von der Busleitung im Rohbau bis zu der Bedienoberfläche, die Sie am Ende tatsächlich benutzen.
- Herstellerunabhängig
- Der Standard gehört keinem einzelnen Anbieter. Geräte verschiedener Marken arbeiten in derselben Anlage zusammen.
- Kabelgebunden
- Die Befehle laufen über eine eigene Busleitung im Haus. Keine Batterien in den Tastern, keine Funkstrecke, die stört.
- Erweiterbar
- Was heute verbaut wird, lässt sich später ergänzen — ohne die bestehende Anlage zu ersetzen.
Wann sich KNX nicht rechnet
Es gibt Projekte,für die wir davon abraten.
In kleinen Wohnungen mit wenigen Räumen und in Bestandsobjekten, in denen keine Leitungswege frei sind, steht der Aufwand oft in keinem Verhältnis zum Nutzen. Wenn für die Busleitung erst Wände aufgestemmt werden müssten und am Ende drei Leuchten und zwei Jalousien angesteuert werden, ist eine konventionelle Installation die vernünftigere Lösung. Wir sagen das, bevor geplant wird, nicht danach.
Eine Bustechnik lohnt sich über die Menge und über die Zusammenhänge. Ein Haus mit mehreren Geschossen, vielen Fenstern mit Beschattung, Einzelraumregelung und einem Bedarf an Zentralfunktionen spielt seine Stärken aus. Eine Zweizimmerwohnung mit einem Heizkreis und vier Rollläden tut das nicht. Dort bekommt man denselben Komfortgewinn mit dimmbaren Kreisen, ein paar zusätzlichen Bedienstellen und einem Bewegungsmelder im Flur — zu einem Bruchteil des Aufwands.
Auch die reine Nachrüstung ist ein ehrliches Thema: Ohne Leitungsweg gibt es keinen Bus, und ohne Bus ist es kein KNX. Es gibt Zwischenwege über Funk-Komponenten innerhalb des Standards, aber sie sind eine Ergänzung für einzelne Punkte, nicht die Grundlage einer ganzen Anlage.
Und schließlich zählt die eigene Erwartung. Wer eine Steuerung will, um sie zu bedienen, wird Freude daran haben. Wer eigentlich nur besseres Licht und eine Zeitschaltung für die Terrasse möchte, ist mit einer sauber geplanten konventionellen Installation zufriedener — und ärgert sich nicht über ein System, das mehr kann, als er je gebraucht hätte.
Der Mittelweg
Zwischen „alles“ und „nichts“ liegt die Vorbereitung. Wer heute nicht in eine Steuerung investieren will, kann trotzdem die Busleitung mitverlegen lassen und im Verteiler Platz freihalten. Das kostet im Rohbau wenig und hält die Tür offen.
Vielleicht gibt es Anwendungsbereiche, die Ihnen heute noch nicht wichtig erscheinen, für die man aber schon bei der Erstinstallation die Basis schaffen sollte. So bleiben Sie später flexibel für Ausbau und Erweiterung, und Sie sparen Kosten.
In der Planung klärenUmprogrammieren statt Umbauen

Die Wand bleibt zu,wenn sich das Leben ändert.
Ein Haus wird über Jahrzehnte unterschiedlich benutzt. Aus dem Kinderzimmer wird ein Arbeitszimmer, aus dem Arbeitszimmer ein Gästezimmer, aus dem Hobbyraum eine Einliegerwohnung. In einer konventionellen Installation bedeutet jede dieser Änderungen: neue Leitung, neuer Schalter, neuer Putz.
Bei KNX bedeutet sie eine Änderung in der Programmierung. Ein Taster, der bisher eine Leuchte geschaltet hat, löst künftig eine Szene aus. Zwei Kreise, die getrennt waren, laufen künftig gemeinsam. Ein Zeitprogramm verschiebt sich, weil jemand im Haushalt früher aufsteht. Nichts davon berührt die Wand.
Dasselbe gilt für Erweiterungen. Kommt später eine Beschattung dazu, eine Außenbeleuchtung oder ein zusätzlicher Heizkreis, wird der Aktor im Verteiler ergänzt und in die bestehende Anlage aufgenommen — vorausgesetzt, es sind Plätze frei geblieben. Genau deshalb reden wir schon bei der Planung über Reserven.
Häufige Fragen zu KNX
Fünf Fragen,die uns fast jeder Bauherr stellt.
Was ist KNX eigentlich?
KNX ist ein herstellerunabhängiger Standard für Gebäudetechnik. Die Geräte im Haus sind über eine eigene Busleitung miteinander verbunden und tauschen darüber Befehle aus: Ein Taster sendet, ein Dimmer oder ein Jalousieantrieb empfängt. Weil der Standard nicht einem einzelnen Anbieter gehört, lassen sich Geräte unterschiedlicher Hersteller in derselben Anlage betreiben.
Worin unterscheidet sich KNX von Funklösungen aus dem Handel?
Funklösungen sind meist an das System eines Anbieters gebunden und arbeiten oft über dessen Dienst im Internet. KNX ist kabelgebunden: Die Steuerung läuft im Haus selbst und funktioniert auch dann, wenn die Internetverbindung ausfällt. Dafür braucht KNX eine Busleitung, die beim Bau verlegt werden muss. Das ist der Aufwand, den man vorne bezahlt, und der Grund, warum sich eine KNX-Anlage nach vielen Jahren noch erweitern lässt.
Welche Aufgaben kann eine KNX-Anlage übernehmen?
Beleuchtung schalten und dimmen, Beschattung fahren, Heizung und Einzelraumregelung, Sicherheitsfunktionen wie eine Anwesenheitssimulation oder eine zentrale Abschaltung beim Verlassen des Hauses, dazu Szenen, die mehrere dieser Funktionen auf einen Tastendruck zusammenfassen. Damit wird jede Steuerungs- und Regelungsaufgabe in der flexiblen Gebäudetechnik lösbar.
Wann rechnet sich KNX nicht?
In kleinen Wohnungen mit wenigen Räumen und in Bestandsobjekten, in denen keine Leitungswege frei sind, steht der Aufwand oft in keinem Verhältnis zum Nutzen. Wenn für die Busleitung erst Wände aufgestemmt werden müssten und am Ende drei Leuchten und zwei Jalousien angesteuert werden, ist eine konventionelle Installation die vernünftigere Lösung. Wir sagen das, bevor geplant wird, nicht danach.
Was passiert, wenn sich die Nutzung später ändert?
Bei KNX steht die Funktion eines Tasters nicht in der Verdrahtung, sondern in der Programmierung. Wird aus dem Kinderzimmer ein Arbeitszimmer oder soll ein Taster künftig eine ganze Szene auslösen statt nur eine Leuchte, ändert sich die Zuordnung in der Software. Umprogrammieren statt Umbauen: Die Wand bleibt zu.
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