Netzwerk, Telefon, TV und Audio
Ein Kabel mehr im Rohbauist billiger als jede spätere Lösung.
Verkabelung, Vernetzung, Installation: die Grundlage, auf der Internet, Telefon, Fernsehen und Musik im Haus überhaupt erst funktionieren.

Strukturierte Verkabelung
Die Verkabelung ist die Grundlagefür alles, was danach kommt.
Strukturierte Verkabelung heißt: Von einem zentralen Punkt im Haus — meist ein Schrank im Technikraum — läuft zu jeder Dose ein eigenes Kabel. Nicht in Reihe, nicht verzweigt, sondern sternförmig. Was am Ende dieser Kabel hängt, ist damit offen. Dieselbe Dose trägt heute den Fernseher, morgen einen Access Point für das WLAN, übermorgen eine Kamera oder ein Telefon. Der Verteiler entscheidet, nicht die Wand.
Genau deshalb ist es die günstigste Entscheidung des ganzen Bauprojekts. Im Rohbau kostet eine zusätzliche Leitung fast nichts: Der Kabelweg ist offen, der Elektriker ist ohnehin da, es fehlt nur der Meter Kabel. Nachträglich ist dieselbe Leitung eine Baustelle mit Stemmarbeit, Staub, Malerarbeit und Terminen. Wir erleben das regelmäßig — kaum jemand bereut die Dosen, die er gesetzt hat, aber viele die, die sie sich gespart haben.
Vielleicht gibt es Anwendungsbereiche, die Ihnen heute noch nicht wichtig erscheinen, für die man aber schon bei der Erstinstallation die Basis schaffen sollte. So bleiben Sie später flexibel für Ausbau und Erweiterung, und Sie sparen Kosten. Für das Netzwerk gilt dieser Satz aus unserem Leistungsversprechen deutlicher als für jeden anderen Bereich.
Was in den Technikraum gehört
- Ein Schrank oder eine Nische mit Strom
- Alle Netzwerkkabel sternförmig aufgelegt
- Ein Patchfeld statt lose Kabelenden
- Platz für Router, Switch und Anlage
- Belüftung, weil Technik warm wird
- Beschriftung, die auch in zehn Jahren stimmt
Der Raum darf klein sein. Er darf nur nicht fehlen — und er sollte dort liegen, wo auch der Anschluss des Netzbetreibers ins Haus kommt.
Kabel und WLAN
Sie brauchen beides —aber nicht für dasselbe.
Ein Kabel liefert im Haus, was WLAN nicht liefern kann: eine gleichbleibende Verbindung, unabhängig davon, wie viele Geräte gerade funken, wie dick die Wände sind und ob der Nachbar denselben Funkkanal benutzt. Alles, was fix an einem Platz steht und Daten braucht, gehört deshalb ans Kabel — der Fernseher, der Arbeitsplatz, der Drucker, die Konsole, die Kamera, das Bedienpanel. Diese Geräte belegen dann auch keinen Funkkanal mehr.
Das WLAN bleibt trotzdem unverzichtbar, denn Handys, Tablets, Notebooks und Geräte in der Küche bewegen sich. Der Unterschied liegt darin, wie es entsteht. Ein einzelner Router im Keller oder im Technikraum muss durch Decken und Wände arbeiten und wird nach oben hin immer schwächer — das ist der Grund für die meisten Klagen über schlechtes Internet, und keine Verstärker-Steckdose löst es wirklich. Besser sind mehrere kleine Access Points, verteilt über die Geschoße, jeweils an einer eigenen Netzwerkdose. Sie hängen unauffällig an der Decke, spannen gemeinsam ein Netz auf, und man wandert mit dem Handy hindurch, ohne es zu merken.
Die Vorbereitung dafür ist eine einzige Sache: eine Netzwerkdose an der Decke im Flur jedes Geschoßes, gesetzt im Rohbau. Ob dort später tatsächlich ein Access Point hängt, kann offen bleiben.
Ans Kabel gehört
- Fernseher und Mediengeräte
- Arbeitsplatz und Drucker
- Access Points an der Decke
- Kameras der Videoanlage
- Bedienpanels der Gebäudetechnik
- Alles im Technikraum selbst
Wo die Dosen hingehören
Zwei Dosen dort,wo Sie eine für ausreichend halten.
Die Positionen lassen sich nicht aus einem Katalog abschreiben. Sie ergeben sich aus dem Möblierungsplan — und aus der Frage, wo in zehn Jahren etwas anderes stehen könnte.
Wohnzimmer, TV-Wand
Der Platz mit dem größten Bedarf. Fernseher, Receiver, Konsole, Soundbar — hier sind zwei Dosen das Minimum, drei sind ehrlicher. Dazu eine Steckdose mehr, als der Plan vorsieht.
Arbeitszimmer
Rechner, Drucker, Dockingstation, Telefon. Homeoffice ist längst kein Sonderfall mehr, und ausgerechnet dort stört eine schwache Funkverbindung am meisten.
Flur, an der Decke
Je Geschoß eine Dose für einen Access Point. Unauffällig, zentral, und die einzige Vorbereitung, die gutes WLAN im ganzen Haus wirklich braucht.
Küche
Für Geräte mit Netzanschluss, für ein Bedienpanel oder für einen kleinen Fernseher. Eine Dose an einer Stelle, an der später keine Arbeitsplatte davorsteht.
Schlaf- und Kinderzimmer
Je eine Dose neben dem geplanten Schreibtisch. Kinderzimmer ändern ihre Nutzung ungefähr alle fünf Jahre, die Leitung bleibt.
Außen, Garage, Technik
Haustür und Zufahrt für Kamera und Türstation, die Garage für Tor und Technik, der Technikraum für alles, was dort ohnehin zusammenläuft.
Für die Anzahl gibt es eine einfache Faustregel: Zählen Sie zusammen, was Sie heute anschließen würden, und legen Sie noch einmal die Hälfte drauf. Die Kabel, die Sie nicht brauchen, liegen still im Verteiler und stören niemanden. Die Kabel, die fehlen, kosten später eine Wand.
Telefonanlagen
Telefonanlagenfür Betriebe, Ordinationen und Büros.
Wir finden für Sie auch komplexe, bereichsübergreifende Komplettlösungen, passend zu Ihrer Netzwerkumgebung. Ob ISDN- oder der zukunftsorientierte IP-Anschluss, beides kann mit den Anlagen von AGFEO realisiert werden.
Für einen Betrieb ist die Anlage selten nur eine Frage der Apparate. Es geht darum, wer wann erreichbar ist: eine Nummer nach außen, mehrere Nebenstellen nach innen, eine Ansage außerhalb der Geschäftszeiten, eine Weiterleitung auf das Mobiltelefon, wenn im Büro niemand abhebt. Dazu die schnurlosen Mobilteile für Werkstatt und Lager, in robuster Ausführung für Bereiche, in denen ein normales Telefon keine Woche überlebt. Solche Abläufe kann man einrichten, und sie sparen im Alltag mehr Zeit, als man vorher glaubt.
Auch hier ist die Verkabelung die eigentliche Grundlage. Eine moderne Anlage läuft über dasselbe Netzwerk wie die übrigen Geräte, und die Systemtelefone hängen an gewöhnlichen Netzwerkdosen. Wer im Umbau ohnehin verkabelt, hat den Wechsel auf einen IP-Anschluss damit bereits erledigt.


Telefonanlagen von AGFEO, für ISDN und IP.
TV, SAT und Audio
Anlagen und Konzeptefür TV, SAT, Musik und Audio-Systeme.
Beim Fernsehen entscheidet zuerst der Weg ins Haus: Satellit, Kabelanschluss oder Fernsehen über die Internetleitung. Für die Verteilung im Haus gilt dieselbe Logik wie beim Netzwerk — vom zentralen Punkt sternförmig zu jeder Dose, statt eine Leitung von Raum zu Raum durchzuschleifen. Wer eine Satellitenanlage plant, sollte zusätzlich früh an das Kabel zum Dach denken und daran, wie viele Teilnehmer gleichzeitig unabhängig voneinander schauen können sollen. Beides sind Fragen, die sich am Papier in zwei Minuten klären lassen und am fertigen Bau gar nicht mehr.
Musik im Haus ist der Bereich, in dem sich in den letzten Jahren am meisten verändert hat. Statt einer Anlage im Wohnzimmer und Kabeln quer durch den Raum arbeitet man heute mit mehreren Zonen: Küche, Wohnraum, Bad, Terrasse — jede lässt sich einzeln oder gemeinsam bespielen, gesteuert am Handy, an einem Taster an der Wand oder über die Gebäudetechnik. Die Lautsprecher sitzen dabei meist bündig in der Decke, was optisch ruhiger ist als jede Box im Regal.
Vorbereiten, auch wenn es später kommt
Der Aufwand liegt in den Leitungen, nicht in den Geräten.
- Leerrohr vom Technikraum zum Dach
- TV-Dose neben jeder Netzwerkdose
- Lautsprecherkabel in die Decke
- Zuleitung auf die Terrasse
- Platz und Strom im Verteiler
- Ein Taster an der Wand pro Zone
Die Geräte kaufen Sie, wann Sie wollen — auch Jahre später und in einer Qualität, die es heute noch gar nicht gibt. Die Leitungen dorthin legen Sie ein einziges Mal.
Weitere Leistungen
Kontakt und Anfahrt
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